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Montag, 28. Juli 2008

ALLRAD-LKW-TREFFEN in Saverne oder unser Dicker in Action

Wir haben ein wunderschönes Weekend in Saverne hinter uns.
Waren dort zum ersten Mal auf dem alljährlichen Allrad-Lkw-Treffen.
Es war schön, manch bekanntes Gesicht wieder zu sehen, neue gleichgesinnte Menschen kennen zu lernen, viele schöne Trucks zu sehen und vorallem konnten wir uns auf dem tollen Offroad Gelände mit unserem Dicken austoben und diesen auf Herz und Nieren testen...
Anselm war so aufgeregt...der konnte vor lauter Begeisterung das ganze Weekend kaum essen...er fuhr stundenlang über das große Gelände...ich übrigens auch. Bis auf den Auspuff und das Bücherregal hat unser Dicker seinen Test super bestanden. Der Auspuff wird leicht verändert und stabilisiert und das Regal wird verstärkt...ansonsten fiehlen uns noch einige kleinere Dinge auf, die wir verändern, verbessern oder noch anbringen wollen.
Es war zwar sehr heiß, drückend schwül und staubig...aber besser als Nässe und Matsch...so kamen die Wetterverhältnisse auch eher an die afrikanischen heran.
Für uns hat sich das Wochenende mehr als gelohnt und nun ist auch wieder mehr Motivation für die weiteren Arbeiten am Laster und sonstige Reisevorbereitungen da...leider wurde unsere ToDo Liste nicht kürzer, sondern eher länger...Jetzt heisst es noch mal fünf Wochen ackern was das Zeug hält und dann kann es endlich auf Tour gehen.
Hier noch ein paar Bilder von unserem Dicken in Action.















Montag, 7. Juli 2008

Frische Farbe für den Dicken

Lange nichts mehr geschrieben...wir hatten viel um die Ohren...viel zu tun. Das haben wir zwar immer noch, aber jetzt wurde es wirklich wieder Zeit für einen Beitrag.
Haben Mitte Juni bereits den Dicken abgeschliffen und ihm, mit der freundlichen Hilfe von Anselms Onkel Benne, einen neuen Anstrich verpasst. Leider hatten wir ein wenig Pech mit dem Wetter, da es gegen Abend dann doch noch anfing zu regnen und es ca. drei Tage nicht mehr aufhörte. Der Lack hatte so einige Schwierigkeiten trocken zu werden und so mussten wir einige Tage später ein paar Ausbesserungsarbeiten vornehmen. Mittlerweile ist der Anstrich fertig und der Dicke sieht jetzt richtig schick aus...so in Blau- und Sandfarben.
Hier ein paar Bilder.




Samstag, 19. April 2008

Endlich...es wird wärmer und wir können wieder am Dicken weiter arbeiten...







Der Frühling lässt dieses Jahr ja schon sehr auf sich warten...
Nachdem der Februar herrlich sonnig und teilweise recht warm war, sassen wir auf heißen Kohlen, unseren Magirus am 3.März aus seinem Winterlager abzuholen und endlich wieder an diesem weiter arbeiten zu können. Nur einen Tag später war der Winter zurück. Schnee, Regen und recht niedrige Temperaturen bremsten unsere Euphorie erst mal sehr aus...
Aber langsam wird es...und in den letzten zwei Tagen ging wieder was vorwärts.
Unter der Aufsicht von Kater Mikesch, machten wir uns daran, mehr Stauraum zu schaffen und bauten über das Bett einen Hängeschrank...
Jetzt sind es nur noch viereinhalb Monate bis es endlich losgeht...bis dahin steht noch einiges an Arbeit in´s Haus...wenn dann der Frühling und Sommer richtig mit machen.
Also...lasst die Sonne und den Frühling rein :-) :-) :-)

Freitag, 8. Februar 2008

Herstellung einer Ersatzradhalterung

Endlich....nicht mehr lange und wir können unseren Dicken wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwecken...nämlich am Montag den 3. März!!!!
Damit uns bis dahin nicht langweilig wird, sind wir die letzten Wochenenden damit beschäftigt gewesen, einen Ersatzradhalter anzufertigen, Bremsschläuche am Dicken zu wechseln und im Führerhäuschen die alte Isolierung von der Decke zu kratzen, um Rostflecken zu behandeln und später eine neue Isolierungsschicht aus Zellkautschuk anzubringen....erst mal Drecksarbeit.




Aber das Schweißen und Flexen hat mir Spass gemacht...für mich das Erste Mal...Anselm war ganz stolz auf mich, weil ich mich recht geschickt anstellte ;-) Konnte ihm mal wieder beweißen, dass ich mich auch nicht vor gröberen Werkzeug und Maschinen scheue.
Naja, die Hauptarbeit hat der Anselm natürlich selber erledigt. Mittlerweile ist das Gerüst der Radhalterung fertig...muss nur noch angebracht und gestrichen werden.
Es verfügt über eine Kranvorrichtung, die sich nach außen schwenken lässt und durch einen Seilzug lassen sich die schweren Reifen absenken und wieder hoch ziehen.
Bin gespannt, wie das Ding dann an dem Dicken aussieht und wie es sich in der Praxis macht...werden wieder berichten.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Erwachen aus der Winterstarre!!!




Am Montag waren wir mal kurz bei unserem Laster, um zu schauen ob auch alles in Ordnung ist und um ein Paar Maße zu nehmen. Z. B. wo/wie wir die Toilette verstauen, wie die Regale und Hängeschränke aussehen sollen usw. Ich hab es mir nicht nehmen lassen die Kiste mal anzuschmeissen: Vorglühen, rumdrehen und er lief. Und das nach zweieinhalb Monaten stehen. Naja was soll ich sagen: Deutzpower halt!!!

Mittwoch, 7. November 2007

Expeditionsmobil - Warum Magirus Eckhauber???

Ich möchte hier mal meine grundlegenden Gedankengänge und Überlegungen zur Fahrzeugwahl und den Anforderungen, die unser Expeditionsfahrzeug zu erfüllen hat, darstellen und auch deutlich machen warum es gerade eine 43 Jahre alte Schüssel wurde.

1. Anforderungen an das Fahrzeug:

  • Das Fahrzeug für unsere Reise, wird über 1 Jahr lang für uns Zufluchtsort und Zuhause sein. Daher muss es technisch zuverlässig und vorallem möglichst einfach und überschaubar aufgebaut sein, um Reparaturen auch unter widrigen Bedingungen zu ermöglichen.
  • Finanziell darf ein Totalverlust nicht den Bankrott bedeuten. Daher soll der Fahrzeuggesamtpreis nicht höher als bei ca. 10.000 Euro liegen.
  • Bauart bedingt sollten eine Aufbaulänge von ca. 4m möglich sein, da wir ein festes Bett und eine separate Sitzgelegenheit wollten. So kann der eine in' s Bett und der andere noch aufbleiben. Das Bett kann dann mit einem Vorhang vom restlichen Raum abgetrennt werden.
  • Das Leistungsgewicht sollte möglichst gering sein um ausreichend Leistungsreseven zu haben.
  • Die zul. Gesamtmasse sollte nicht höher als 7,5t sein (Tüv, Fähren, Brücke...) und trotzdem noch eine vernünftige Zuladung ermöglichen.
Obiger Text hört sich mal wieder nach eierlegender Wollmilchsau an. Die gibt es aber nicht!!! Ich habe nach obiger Leistungsbeschreibung das für mich optimale Fahrzeug ausgesucht. Ich kam nach längerer Rechere auf den Magirus 150 d10:


  • Der Magirus Merkur 150 d10 ist als 10t Fahrgestell ausgelegt und hat bei einem Kampfgewicht von 7,5t noch ausreichend technische Reserven. Das lässt erwarten, Überlastungsbedingte Schäden gering zu halten.
  • Das Fahrgestell bietet ein sehr gutes Verhältnis von Eigengewicht und Zuladung (5,5t mit fast fertigem Ausbau, Tanks leer) und hat auch noch genügend Zuladung bei ZGM 7,5t.
  • Das feste Fahrerhaus und die lange Haube ermöglichen einen schnellen und einfachen Zugang zum Motor. Der Durchstieg in die Wohnkabine ist einfach und problemlos möglich.
  • Der luftgekühlte 9,5l Deutzmotor ist äßerst robust und simpel. Teile wie Wasserpumpe usw. können nicht kaputgehen, weil er gar keine hat. Die Kühlung funkrioniert trotzdem beinahe schon zu gut. Motortemperatur erreicht selten über 80 Grad.
Natürlich hat der Merkur auch gewisse Nachteile:

  • Keine Servolenkung
  • Keine Stoßdämpfer, nur Blattfedern
  • Recht laut im Fahrerhaus
  • Durch die lange Haube geht im Vergleich zum Frontlenker Aufbaulänge bei gleicher FZ-Länge verloren.
  • Nach vorne durch die Haube unübersichtlich.
  • Ist von der Konstruktion her bald über 50 Jahre alt....
  • Höherer Kraftstoffverbrauch als moderne Direkteinspritzer
!!!Nach langem Hin- und Her- Überlegen habe ich mich dann doch für den 150er entschieden. Ich muss sagen, ich kann mit den bauartbedingten "Nachteilen" ganz gut leben. Irgendwie macht das die ganze Sache noch spannender und ist noch mehr Abenteuer, wie in so einer modernen Tupperdose. Charakter hat der Merkur auf alle Fälle. Ich für mich finde, dass das Preisleistungsverhältnis einfach stimmt!!!

Donnerstag, 1. November 2007

Jetzt ist Winterschlaf!!!

So seit gestern Abend ist unser Dicker im Winterschlaf. Ich hab ihn gestern nach Engelitz in einen Stadel gestellt. Allerdings ging die ganze Aktion nicht ohne kleines Abenteuer über die Bühne:
Ich habe letzte Woche unserem Laster noch zwei große "Trinkgefäse" mit je 200 Liter Inhalt spendiert und halt nur den Rest aus dem alten Tank in die neuen Tanks gefüllt. Habe natürlich nicht dran gedacht, dass in einem 200 l Tank 15l halt schon recht mickrig sind. Naja ich bin ganze 2 km gekommen, dann war Schluss und der Maggie ist in den Hungerstreik getreten. Muttern, die mich wieder mit nach hause nehmen sollte und hinter mir gefahren ist hat aber nur ganz dezent hyperventiliert und war wieder gut zu beruhigen. :) Haben dann 5 Liter Diesel an der Tanke geholt. Nicht gerade üppig, aber es hat gereicht.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Magirus in Aktion!!!

Anbei zwei kurze Videos von der letzten Ausfahrt mit dem Magirus nach Freiburg!!!
So ein LKW gefällt halt auch den Mädels :) :) Macht wohl der Sound vom 9,5l V6 Motor.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Ich will mal unseren "Kleinwagen" vorstellen.






Also, dann fang ich mal an... Im September 2006 fand ich nach LANGER Suche ein Fahrgestell, dass meinen Vorstellungen und den Anforderungen meiner Pläne entsprach. Es war ein Magirus-Deutz Merkur 150 D10, Baujahr 1963. Das Fahrgestell hat permanenten Allrad, eine Mitteldifferenzialsperre und Einzelbereifung in 12,5 R20. Einen 9,5l V6-Dieselmotor und 150 Sauger-PS.
Nach dem ich das Fahrgestell erstanden und abgeholt hatte, habe ich es erstmal bei meinem Vater im Garten gebunkert und ein paar Arbeiten, wie die Anfertigung eines vernünftigen Auspuffes usw, vorgenommen.
Bald fand sich auch ein ehemaliger Möbelkoffer, den jemand schon als Wohnkoffer umgebaut hatte. Den hab ich dann auf dem Merkur montiert. Dazu hab ich eine 3-Punktlagerung konstruiert. Auf dem Bild oben sieht man, wie wir den Koffer auf den Fahrgestell gehoben haben.
Mein anfänglicher Plan war, den Koffer draufzuklatschen und gut. Dann erstmal ausprobieren. Doch dann kam der Frühling, meine neue Flamme Johanna und in meinem Kopf immer mehr Ideen für Verbesserungen, so dass ich im März 2007 die ganze Kiste erstmal gerippt habe.

DAnn fand ich irgendwann, dass 3,8 Meter einfach unhandlich hoch sind und 3,2 Meter viel cooler. Also Koffer um 40cm niedriger gemacht und die Kofferlagerung nochmal überarbeitet.
Seitentüre fand ich dann irgendwann auch besser als die riesigen Hecktore, also Hecktore ab, Heck mit Fahrzeugplatten verschlossen und Seitentüre gebaut.

Irgendwann bin ich dann mal beim Innenausbau angekommen. Der ist gasfrei. Mal kurz die Eckdaten zum Innenausbau:

  • Isolierung mit 20mm Styrodur
  • Durchgang zum Fahrerhaus
  • Stromversorgung über Solarpanele 2x 150 WP und 2KW Spannungswandler mit 230V
  • Haushaltskühlschrank
  • Bett 200x140
  • LED-Beleuchtung
  • Dusche im Eingangsbereich als Dreckschleuse
  • Coleman Benzin-Kocher :)

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Das Gefährt von innen




















Hier sind die ersten Bilder vom Innenleben unseres Womos. Ganz fertig ist es noch nicht. Aber doch schon recht wohnlich. Die meisten Einrichtungen funktionieren auch schon, wie z. B. Strom. Nächstes Frühjahr wird die Einrichtung noch um ein Paar Hängeschränke und Regale erweitert.